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in der Vergangenheit..

Ortsteile oder Gnotschaften, wie die lokale Bezeichnung lautet, sind Bischofswiesen, Engedey, Strub, Stanggaß, Loipl und Winkl. Bischofswiesen gehörte bis 1803 zur Fürstpropstei Berchtesgaden und kam mit ihm 1816 endgültig zu Bayern. Grundherr der Wiesen der Gemeinde war ursprünglich der Bischof von Salzburg, was den Ortsnamen Bischofswiesen erklärt. Am 8. Mai 1155 bis zu einem Gütertausch zwischen Erzbischof Eberhard I. von Salzburg und dem Propst von Berchtesgaden. Der Erzbischof erhielt einen Hof in Landersdorf bei Oberwölbling. Partnergemeinde ist seit Juli 2005 die niederösterreichische Gemeinde Wölbling. Die Verbindung zwischen beiden Gemeinden ist jener Tausch.

Zahlen und Fakten

Sehenswürdigkeiten
Pfarrkirche Herz-Jesu in Bischofswiesen aus dem Jahr 1926 Wallfahrtskirche Maria Hilf in Loipl Grenzbefestigung Hallthurm Kapelle Hallthurm (errichtet im Jahre 1753) Steinerne Agnes (Geotop des Jahres 2004) Skisprungschanze am Kälberstein Watzmannspiegelung am Böcklweiher Blick von der Kastensteinerwand Gebirgsjägerkaserne Strub

Wirtschaft und Infrastruktur
Im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden spielen in Bischofswiesen mittelständische Gewerbe und Industrie-Unternehmen - insbesondere des Feinmechaniksektors - eine größere Rolle. Daneben kommt dem Tourismus mit rund 283.000 Übernachtungen im Jahr 2004 eine große Bedeutung zu. Der ehemals wichtigste Sektor der Land- und Forstwirtschaft, der überwiegend im Nebenerwerb betrieben wird, ist heute wirtschaftlich nachrangig. Bischofswiesen liegt an der Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden, welche seit 2006 auch von der Linie S3 der S-Bahn Salzburg befahren wird.